Discussion:
Nutzen von "hochgenauen" DVD Brenner
(zu alt für eine Antwort)
Jochen Rumpf
2012-12-14 12:42:57 UTC
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Hallo möchte gerne Daten, Video DVDs brennen, so dass sie
möglichst halten. Hat die haltbarkeit etwas mit der Genauigkeit
des Brenners zu tun? Meine Erfahrung ist, dass ich CD und DVDs,
die ich vor Jahren gebrannt habe, plötzlich defekt sind, obwohl
sie äußerlich keinen Schaden genommen haben.
Wenn ein hochgenauer Brenner von Vorteil ist, was kann man
empfehlen?

Jochen fragt
Wolfgang Ottenweller
2012-12-14 18:54:57 UTC
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Hallo,
was kann man empfehlen?
hochwertige Rohlinge.

Manche Leute empfehlen, auf das Brennen ganz zu verzichten...

Gruss, Wolfgang
Hergen Lehmann
2012-12-14 20:06:53 UTC
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Raw Message
Post by Jochen Rumpf
Meine Erfahrung ist, dass ich CD und DVDs,
die ich vor Jahren gebrannt habe, plötzlich defekt sind, obwohl
sie äußerlich keinen Schaden genommen haben.
Das ist vollkommen normal. DVD-Rohlinge basieren auf organischen
Farbstoffen, und diese altern unweigerlich.

Die Haltbarkeit hängt von der Qualität der Rohlinge ab (Discounterware
weist in der Hinsicht wesentliche höhere Exemplarstreuungen auf als
Markenware) sowie von den Lagerbedingungen.

Bei hochwertigen Rohlingen und optimalen Lagerbedingungen (keine
extremen Temperaturen, trocken, dunkel) sind etwa 10-15 Jahre
realistisch, alles darüber ist Lotto. Laß dich nicht von markigen
Werbeaussagen zu angeblich längeren Zeiten hinters Licht führen, denn
garantieren tut dir das niemand!

Sind die Daten wirklich wichtig, sind Sicherungskopien Pflicht, und zwar
tunlichst auf einem anderen Typ/Fabrikat. Zusätzlich sollten wichtige
Datenträger regelmäßig auf fabrikneue Exemplare umkopiert werden,
empfohlen wird dafür meist ein Abstand von fünf Jahren.
Post by Jochen Rumpf
Wenn ein hochgenauer Brenner von Vorteil ist, was kann man
empfehlen?
Was soll ein "hochgenauer Brenner" bitte sein?
Ein technischer Parameter dieses Namens existiert nicht.

Hergen
Cornelia Schneider
2012-12-15 09:05:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hergen Lehmann
Was soll ein "hochgenauer Brenner" bitte sein?
Das hab ich mich auch gerade gefragt. Vielleicht ein Brenner, der auch Zehntel-bits brennen kann?...

Cornelia
--
Be out and be proud - today is the first day of the rest of your life
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GPG key ID 83FF7452
Jörg Tewes
2012-12-16 18:52:00 UTC
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Raw Message
Cornelia Schneider schrub
Post by Cornelia Schneider
Post by Hergen Lehmann
Was soll ein "hochgenauer Brenner" bitte sein?
Das hab ich mich auch gerade gefragt. Vielleicht ein Brenner, der
auch Zehntel-bits brennen kann?...
Ich dachte das wäre einer, bei dem der Laser auch bei 10.000 U/min nicht
aus der Spirale fliegt.


Bye Jörg
--
"It is good to have friends, is it not, Mr. Garibaldi? Even if,
maybe, only for a little while?"
"Even if only for a little while."
(Londo and Garibaldi, "Acts of Sacrifice")
Joseph Terner
2012-12-16 07:27:00 UTC
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Raw Message
Post by Hergen Lehmann
Die Haltbarkeit hängt von der Qualität der Rohlinge ab (Discounterware
weist in der Hinsicht wesentliche höhere Exemplarstreuungen auf als
Markenware) sowie von den Lagerbedingungen.
Diese Unterschiede gibt es nicht mehr. Die wenigen Maschinen, die für DVD-
R noch laufen, produzieren keine hochwertigen Rohlinge mehr.
Post by Hergen Lehmann
Bei hochwertigen Rohlingen und optimalen Lagerbedingungen (keine
extremen Temperaturen, trocken, dunkel) sind etwa 10-15 Jahre
realistisch, alles darüber ist Lotto.
Leicht verschätzt. Die Farbstoffe halten etwa 3-5 Jahre. Alles darüber
ist wie bei Festplatten: Alles kann, nichts muß. Mit 15 Jahren darf man
bei Medien aus dem Preßwerk rechnen, nicht bei Gebranntem.
Post by Hergen Lehmann
Sind die Daten wirklich wichtig, sind Sicherungskopien Pflicht, und zwar
tunlichst auf einem anderen Typ/Fabrikat.
Zum Beispiel auf eine Festplatte. Magnetische Speicherung ist verglichen
mit organischen Dyes ziemlich stabil. :-)

Joseph
Arno Welzel
2012-12-15 09:08:41 UTC
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Post by Jochen Rumpf
Hallo möchte gerne Daten, Video DVDs brennen, so dass sie
möglichst halten. Hat die haltbarkeit etwas mit der Genauigkeit
des Brenners zu tun? Meine Erfahrung ist, dass ich CD und DVDs,
Eher nein.
Post by Jochen Rumpf
die ich vor Jahren gebrannt habe, plötzlich defekt sind, obwohl
sie äußerlich keinen Schaden genommen haben.
Ja - ein bekanntes Problem von DVD-Rohlingen. Die Schicht, in der die
Daten gebrannt werden, ist organisches Material, das nicht übermäßig
lange haltbar ist. Wenn man etwas haltbareres will, würde ich eher
DVD-RAM oder M-Disc empfehlen. Letztere sind bislang auch in allen mir
zugänglichen DVD-ROM-Laufwerken und DVD-Playern einwandfrei gelaufen und
Ausfälle durch Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen hatte ich
bei den Testexemplaren bisher nicht.
Post by Jochen Rumpf
Wenn ein hochgenauer Brenner von Vorteil ist, was kann man
empfehlen?
Mit LG habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht - bei DVD-Rohlingen
sollte man zumindest "Markenware" verwenden, also nicht gerade die
Billigmedien aus dem Supermarkt.

M-Disc geht z.B. mit dem LG GH24NS90, wobei man die Medien bei
entsprechender Stückzahl (z.B. 25 oder 50 Stück) direkt vom Hersteller
am billigsten sind, selbst mit Versand nach Deutschland
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
Norbert Hahn
2012-12-15 12:21:33 UTC
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Raw Message
Post by Arno Welzel
Mit LG habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht - bei DVD-Rohlingen
sollte man zumindest "Markenware" verwenden, also nicht gerade die
Billigmedien aus dem Supermarkt.
Du hast ja richtigerweise Anführungszeichen bei "Markenware" verwendet,
aber nicht darauf hingewiesen, dass der auf der Verpackung aufgedruckte
Namen nichts mit dem Hersteller (=Presswerk) zu tun hat. Dieses ist
aber für die Qualität verantwortlich und versucht das an Qualität zu
liefern, für das der Auftraggeber bezahlt. Leider gibt es Ausreißer in
der Qualität in beiden Richtungen.
Bie Lohlingen aus dem Supermarkt habe ich schon in einer Spindel starke
Qualitätsunterschiede erlebt. Eine CD war z.B. direkt nach dem Brennen
nicht mehr lesbar, die nächste Scheibe aus dem Töpfchen schon. Das
kriegt man zwar problemlos umgetauscht und zur Datenweitergabe für
sofortige Weiterverarbeitung reicht das ja aus.

Seit einigen Jahren verwende ich für alles, was nicht nach einer Woche
wieder veraltet ist, Rohlinge von Taiyo Yuden. Die ältesten CD-Rohlinge
dieses Herstellers, 1994 gekauft und gebrannt, sind heute noch problemlos
lesbar. Damals hat allerdings ein Rohling DM 21.- gekostet, etwa 0,5%
des Preises des Brennners.

Norbert
Arno Welzel
2012-12-16 09:20:04 UTC
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Raw Message
Post by Norbert Hahn
Post by Arno Welzel
Mit LG habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht - bei DVD-Rohlingen
sollte man zumindest "Markenware" verwenden, also nicht gerade die
Billigmedien aus dem Supermarkt.
Du hast ja richtigerweise Anführungszeichen bei "Markenware" verwendet,
aber nicht darauf hingewiesen, dass der auf der Verpackung aufgedruckte
Namen nichts mit dem Hersteller (=Presswerk) zu tun hat. Dieses ist
[...]

Richtig - deswegen eben die richtigen Marken ;-) Tayio Yuden wird man
wohl nur im Versandhandel finden - in Ladengeschäften würde ich am
ehesten noch Verbatim nehmen.

[...]
Post by Norbert Hahn
Seit einigen Jahren verwende ich für alles, was nicht nach einer Woche
wieder veraltet ist, Rohlinge von Taiyo Yuden. Die ältesten CD-Rohlinge
dieses Herstellers, 1994 gekauft und gebrannt, sind heute noch problemlos
lesbar. Damals hat allerdings ein Rohling DM 21.- gekostet, etwa 0,5%
des Preises des Brennners.
Bei heutigen Brennerpreisen um die 20-30 EUR sind Rohlinge sogar teurer
(z.B. Tayio Yuden DVD-R auf 100er-Spindel für 44 EUR, was dann etwa 44
Cent pro Rohling sind oder etwa 2% des Brennerpreises).
--
Arno Welzel
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Bastian Lutz
2012-12-15 09:27:56 UTC
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Raw Message
Hallo Jochen!
Post by Jochen Rumpf
Hallo möchte gerne Daten, Video DVDs brennen, so dass sie
möglichst halten. Hat die haltbarkeit etwas mit der Genauigkeit
des Brenners zu tun? Meine Erfahrung ist, dass ich CD und DVDs,
die ich vor Jahren gebrannt habe, plötzlich defekt sind, obwohl
sie äußerlich keinen Schaden genommen haben.
Wenn ein hochgenauer Brenner von Vorteil ist, was kann man
empfehlen?
Kann da jetzt nur Halbwissen beisteuern, aber zumindest bei CDs konnte
man einen C2-Scan oder noch besser C1-Scan machen (letzteres IIRC aber
nur mit den richtigen Laufwerken), um fruehzeitig die Alterung der CD
messen zu koennen und rechtzeitig kopieren zu koennen.
Desweiteren koennen sich auch die Leseeigenschaften der Laufwerke mit
der Zeit verschlechtern (Dreck auf der Linse, Laser wird aus
Altergruenden schwaecher) und schon beim Kauf koennen sich die
Leseeigenschaften der Laufwerke bei schwierig zu lesenden Discs stark
unterscheiden.

Kurz: Probiere es mal mit einem anderen, besseren, neueren Laufwerk.

Hm, und was kann man jetzt zur Langzeitarchivierung empfehlen?
USB in der neuesten Version ist vermutlich schon mal kein schlechter
Ansatz. Festplatten aeltern im ausgeschalteten Zustand nicht so sehr,
aber der Einschaltmoment ist wg. der Mechanik immer kritisch. Da wuerden
sich SSDs oder USB-Sticks anbieten, sind aber pro GB recht teuer. Dafuer
sind meist nur die Schreibzyklen das Problem, die so einen Speicher nach
jahrelanger intensiver Nutzung defekt machen (zur Sicherheit nur
read-only mounten, wenn schreiben nicht erforderlich, die Dateisysteme
etc. koennen sonst viel im Hintergrund schreiben, von dem du gar nichts
weisst!), Lesezyklen sind i.d.R. extrem viele erlaubt.
Alterserscheinungen durch Reaktion mit Sauerstoff etc. sollten sich in
Grenzen halten.

Bastian Lutz
--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
Arno Welzel
2012-12-15 09:38:00 UTC
Permalink
Raw Message
Bastian Lutz, 15.12.2012 10:27:

[...]
Post by Bastian Lutz
Hm, und was kann man jetzt zur Langzeitarchivierung empfehlen?
M-Disc scheint zumindest vielversprechend. Ansonsten hilft wohl nur
regelmäßig umkopieren, da auch Flash-Speicher ihre Ladung nicht ewig
halten (mehr als 10-20 Jahre würde ich einer SSD nicht geben und nicht
mehr lesbare Flash-Roms bei alten Geräten habe ich durchaus schon erlebt).
--
Arno Welzel
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http://de-rec-fahrrad.de
Hergen Lehmann
2012-12-15 09:56:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bastian Lutz
Kurz: Probiere es mal mit einem anderen, besseren, neueren Laufwerk.
Neu/Anders kann nie schaden. So manche vermeintlich defekte Scheibe
lässt sich in einem anderen Laufwerk doch noch lesen. Und wenn auch das
nicht mehr hilft, liest zumindest jedes Laufwerk andere Teile der Disc,
welche mal mit dvdisaster wieder zusammensetzen kann.

Die Zeiten "besserer" Laufwerke sind allerdings lange vorbei. Optische
Medien sind ein Auslaufmodell, die meisten Hersteller haben sich bereits
aus der Produktion zurückgezogen, übrig geblieben sind nur noch
Billiganbieter.
Post by Bastian Lutz
Hm, und was kann man jetzt zur Langzeitarchivierung empfehlen?
USB in der neuesten Version ist vermutlich schon mal kein schlechter
Ansatz.
USB ist eine Schnittstelle, kein Speichermedium ^_-
Post by Bastian Lutz
Festplatten aeltern im ausgeschalteten Zustand nicht so sehr,
aber der Einschaltmoment ist wg. der Mechanik immer kritisch. Da wuerden
sich SSDs oder USB-Sticks anbieten, sind aber pro GB recht teuer.
Wichtig sind vor allem Sicherungskopien und das regelmäßige Umkopieren
auf neue Datenträger.

Dieses Kopieren sollte man sich so bequem wie möglich machen, damit es
auch wirklich stattfindet. Und damit landet man dann in den für SOHO
relevanten Preisregionen fast automatisch bei Festplatten. Ob extern
oder intern, ob USB, SATA oder RDX ist Geschmackssache.

Von Flash-Medien (SSD/USB-Sticks) würde ich zur Langzeitarchivierung
eher abraten. Zwar sind diese mechanisch recht robust, sie weisen
allerdings ebenfalls eine systembedingte Alterung auf. Die Information
wird dort in Form winzig kleiner elektrischer Ladungen gespeichert, und
diese Ladungen fließen durch Isolationsdefekte und die allgegenwärtige,
radioaktive Hintergrundstrahlung langsam ab.

Hergen
Bastian Lutz
2012-12-15 11:54:13 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Hergen!
Post by Hergen Lehmann
Post by Bastian Lutz
Kurz: Probiere es mal mit einem anderen, besseren, neueren Laufwerk.
Neu/Anders kann nie schaden. So manche vermeintlich defekte Scheibe
lässt sich in einem anderen Laufwerk doch noch lesen. Und wenn auch das
nicht mehr hilft, liest zumindest jedes Laufwerk andere Teile der Disc,
welche mal mit dvdisaster wieder zusammensetzen kann.
Die Zeiten "besserer" Laufwerke sind allerdings lange vorbei. Optische
Medien sind ein Auslaufmodell, die meisten Hersteller haben sich bereits
aus der Produktion zurückgezogen, übrig geblieben sind nur noch
Billiganbieter.
Post by Bastian Lutz
Hm, und was kann man jetzt zur Langzeitarchivierung empfehlen?
USB in der neuesten Version ist vermutlich schon mal kein schlechter
Ansatz.
USB ist eine Schnittstelle, kein Speichermedium ^_-
Schon klar, aber was bringt dir ein Medium bzw. ein Laufwerk, das man in
paar Jahren an aktuellen Rechner nicht mehr wirklich verwenden kann? (z.
B. ZIP100-Laufwerke gab's IIRC nur fuer PATA, Parallel-Port und SCSI -
schliess sowas mal an einem aktuellen Billig-Notebook an...)
Post by Hergen Lehmann
Post by Bastian Lutz
Festplatten aeltern im ausgeschalteten Zustand nicht so sehr,
aber der Einschaltmoment ist wg. der Mechanik immer kritisch. Da wuerden
sich SSDs oder USB-Sticks anbieten, sind aber pro GB recht teuer.
Wichtig sind vor allem Sicherungskopien und das regelmäßige Umkopieren
auf neue Datenträger.
Richtig.
Post by Hergen Lehmann
Dieses Kopieren sollte man sich so bequem wie möglich machen, damit es
auch wirklich stattfindet. Und damit landet man dann in den für SOHO
relevanten Preisregionen fast automatisch bei Festplatten. Ob extern
oder intern, ob USB, SATA oder RDX ist Geschmackssache.
Von Flash-Medien (SSD/USB-Sticks) würde ich zur Langzeitarchivierung
eher abraten. Zwar sind diese mechanisch recht robust, sie weisen
allerdings ebenfalls eine systembedingte Alterung auf. Die Information
wird dort in Form winzig kleiner elektrischer Ladungen gespeichert, und
diese Ladungen fließen durch Isolationsdefekte und die allgegenwärtige,
radioaktive Hintergrundstrahlung langsam ab.
Danke euch beiden fuer eure Einschaetzung zu Flash/SSD.

Bastian Lutz
--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
Hergen Lehmann
2012-12-15 14:10:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
USB ist eine Schnittstelle, kein Speichermedium ^_-
Schon klar, aber was bringt dir ein Medium bzw. ein Laufwerk, das man in
paar Jahren an aktuellen Rechner nicht mehr wirklich verwenden kann? (z.
B. ZIP100-Laufwerke gab's IIRC nur fuer PATA, Parallel-Port und SCSI -
schliess sowas mal an einem aktuellen Billig-Notebook an...)
Nunja... SCSI hat jetzt an die 30 Jahre auf dem Buckel, und noch heute
bekommt man Hostadapter dafür - ja, in Form eines USB/SCSI-Adapters auch
für das Billig-Notebook.

Ob die heute hypermodern erscheinende USB3-Schnittstelle wohl genauso
lange durchhalten wird? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der
häusliche PC zunehmend von Tablets verdrängt wird (welche nur in
seltenen Ausnahmefällen einen USB Host Port haben)?

Wie auch immer... letztlich kommt man immer wieder darauf zurück, dass
man wichtige Daten regelmäßig auf aktuelle Datenträger umkopieren muss.
Tut man das, ist die Schnittstelle sekundär, denn sie muss nur noch
~5Jahre durchhalten.

Hergen
Bastian Lutz
2012-12-15 14:56:25 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Hergen!
Post by Hergen Lehmann
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
USB ist eine Schnittstelle, kein Speichermedium ^_-
Schon klar, aber was bringt dir ein Medium bzw. ein Laufwerk, das man in
paar Jahren an aktuellen Rechner nicht mehr wirklich verwenden kann? (z.
B. ZIP100-Laufwerke gab's IIRC nur fuer PATA, Parallel-Port und SCSI -
schliess sowas mal an einem aktuellen Billig-Notebook an...)
Nunja... SCSI hat jetzt an die 30 Jahre auf dem Buckel, und noch heute
bekommt man Hostadapter dafür - ja, in Form eines USB/SCSI-Adapters auch
für das Billig-Notebook.
Ob die heute hypermodern erscheinende USB3-Schnittstelle wohl genauso
lange durchhalten wird? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der
häusliche PC zunehmend von Tablets verdrängt wird (welche nur in
seltenen Ausnahmefällen einen USB Host Port haben)?
Ich dachte, dass das insb. bei Geraeten mit Android 4.x und Win7/8
Standard ist? Mal ganz davon absehen, dass sogar viele Router einen
USB-Port haben, mit dem man einen USB-Massenspeicher im LAN freigeben kann.
Post by Hergen Lehmann
Wie auch immer... letztlich kommt man immer wieder darauf zurück, dass
man wichtige Daten regelmäßig auf aktuelle Datenträger umkopieren muss.
Tut man das, ist die Schnittstelle sekundär, denn sie muss nur noch
~5Jahre durchhalten.
... und das wird wohl nur klappen, wenn man die beim Kauf neueste
USB-Version genommen hat, fuer die es in nennenswerter Anzahl Geraete
gibt...

Bastian Lutz
--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
Hergen Lehmann
2012-12-15 16:20:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
lange durchhalten wird? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der
häusliche PC zunehmend von Tablets verdrängt wird (welche nur in
seltenen Ausnahmefällen einen USB Host Port haben)?
Ich dachte, dass das insb. bei Geraeten mit Android 4.x und Win7/8
Standard ist?
Die Gehäusedesigner sind anderer Ansicht. Hauchdünn und rundlich muss es
sein, da passt keine hässliche USB-Buchse.

Und selbst wenn ausnahmsweise eine vorhanden ist, ist die Einbindung von
USB-Massenspeichern bei Android recht krank gelöst und nur mit einem
gerooteten Gerät vollständig nutzbar.

Zu Win8 kann ich nix sagen.
Post by Bastian Lutz
Mal ganz davon absehen, dass sogar viele Router einen
USB-Port haben, mit dem man einen USB-Massenspeicher im LAN freigeben kann.
Ja. Allerdings sind diese in der Regel nur USB2, und unterstützen meist
auch nur FAT32. Bei modernen, großen Platten kommt man damit nicht weit.

Hergen
Bastian Lutz
2012-12-15 18:35:21 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Hergen!
Post by Hergen Lehmann
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
lange durchhalten wird? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der
häusliche PC zunehmend von Tablets verdrängt wird (welche nur in
seltenen Ausnahmefällen einen USB Host Port haben)?
Ich dachte, dass das insb. bei Geraeten mit Android 4.x und Win7/8
Standard ist?
Die Gehäusedesigner sind anderer Ansicht. Hauchdünn und rundlich muss es
sein, da passt keine hässliche USB-Buchse.
Die EU schreibt Micro-USB wg. den Ladegeraeten vor.
Post by Hergen Lehmann
Und selbst wenn ausnahmsweise eine vorhanden ist, ist die Einbindung von
USB-Massenspeichern bei Android recht krank gelöst und nur mit einem
gerooteten Gerät vollständig nutzbar.
Die API-Doku zu dem Thema sah ganz ok aus.
Post by Hergen Lehmann
Zu Win8 kann ich nix sagen.
Post by Bastian Lutz
Mal ganz davon absehen, dass sogar viele Router einen
USB-Port haben, mit dem man einen USB-Massenspeicher im LAN freigeben kann.
Ja. Allerdings sind diese in der Regel nur USB2, und unterstützen meist
auch nur FAT32. Bei modernen, großen Platten kommt man damit nicht weit.
Da viele Router Linux-basierend sind, vermute ich, dass Ext2/3, evtl.
auch 4 kein Problem sind, was Stand der Technik unter Linux ist, wenn
man keine ganz besonderen Ansprueche hat.

Bastian Lutz
--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
Hergen Lehmann
2012-12-15 19:27:39 UTC
Permalink
Raw Message
On 15.12.2012 19:35, Bastian Lutz wrote:

[Thema Tablets und USB]
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
Die Gehäusedesigner sind anderer Ansicht. Hauchdünn und rundlich muss es
sein, da passt keine hässliche USB-Buchse.
Die EU schreibt Micro-USB wg. den Ladegeraeten vor.
An eine Micro-USB Buchse kann man aber leider weder Festplatte noch
USB-Sticks anschließen. Das ist entweder eine reine Ladebuchse oder eine
USB-"Device"-Schnittstelle, die nur mit einem USB-Host (=PC/Laptop)
verbunden werden kann.

USB-Host in einem Tablet ist extrem selten, wäre aber Voraussetzung, um
USB-Speichermedien an ein solches Gerät anschließen zu können.

Und dann gibt es noch zahllose Hersteller, die sich einen Dreck um die
Empfehlungen einer EU-Kommission scheren, allen voran der Platzhirsch.
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
Und selbst wenn ausnahmsweise eine vorhanden ist, ist die Einbindung von
USB-Massenspeichern bei Android recht krank gelöst und nur mit einem
gerooteten Gerät vollständig nutzbar.
Die API-Doku zu dem Thema sah ganz ok aus.
Ja. Das Problem ist: Praktisch alle aktuellen Android-Geräte nutzen die
einst für externe Speichermedien (SD-Karte/USB-Stick) vorgesehene API
bereits für ihr internes Daten-Flash.

Das externe Medium (sofern überhaupt ein solches anschließbar ist) fällt
damit aus der Android-API heraus. Je nach der vom Hersteller gewählten
Lösung und der vom Anwender genutzten APPs ist oft nur Lesezugriff oder
gar kein Zugriff möglich.
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
Ja. Allerdings sind diese in der Regel nur USB2, und unterstützen meist
auch nur FAT32. Bei modernen, großen Platten kommt man damit nicht weit.
Da viele Router Linux-basierend sind, vermute ich, dass Ext2/3, evtl.
auch 4 kein Problem sind, was Stand der Technik unter Linux ist, wenn
man keine ganz besonderen Ansprueche hat.
Leider ist diese Vermutung falsch. Die meisten Hersteller solcher
Appliances konfigurieren den Kernel so, daß nur das Filesystem für das
interne Flash (JFFS2 o.ä.) sowie FAT32 eingebunden sind. In selten
Fällen findet man auch NTFS, alles andere ist in der Welt der DSL-Router
praktisch nicht existent. :-(

Hergen
Bastian Lutz
2012-12-15 19:41:49 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Hergen!
Post by Hergen Lehmann
[Thema Tablets und USB]
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
Die Gehäusedesigner sind anderer Ansicht. Hauchdünn und rundlich muss es
sein, da passt keine hässliche USB-Buchse.
Die EU schreibt Micro-USB wg. den Ladegeraeten vor.
An eine Micro-USB Buchse kann man aber leider weder Festplatte noch
USB-Sticks anschließen. Das ist entweder eine reine Ladebuchse oder eine
USB-"Device"-Schnittstelle, die nur mit einem USB-Host (=PC/Laptop)
verbunden werden kann.
USB-Host in einem Tablet ist extrem selten, wäre aber Voraussetzung, um
USB-Speichermedien an ein solches Gerät anschließen zu können.
Dann erklaere mir mal bitte das:
http://www.amazon.de/usb-otg-kabel/s?ie=UTF8&page=1&rh=i%3Aaps%2Ck%3AUSB%20OTG%20Kabel
Post by Hergen Lehmann
Und dann gibt es noch zahllose Hersteller, die sich einen Dreck um die
Empfehlungen einer EU-Kommission scheren, allen voran der Platzhirsch.
Sowas muss man ja zum Glueck nicht kaufen.
Post by Hergen Lehmann
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
Und selbst wenn ausnahmsweise eine vorhanden ist, ist die Einbindung von
USB-Massenspeichern bei Android recht krank gelöst und nur mit einem
gerooteten Gerät vollständig nutzbar.
Die API-Doku zu dem Thema sah ganz ok aus.
Ja. Das Problem ist: Praktisch alle aktuellen Android-Geräte nutzen die
einst für externe Speichermedien (SD-Karte/USB-Stick) vorgesehene API
bereits für ihr internes Daten-Flash.
Das externe Medium (sofern überhaupt ein solches anschließbar ist) fällt
damit aus der Android-API heraus. Je nach der vom Hersteller gewählten
Lösung und der vom Anwender genutzten APPs ist oft nur Lesezugriff oder
gar kein Zugriff möglich.
Ok, das klingt plausibel. Waere aber evtl. auch mal ein Grund, dass
sogar DAUs auf die Barrikaden gehen...

Bastian Lutz
--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
Hergen Lehmann
2012-12-15 20:28:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
USB-Host in einem Tablet ist extrem selten, wäre aber Voraussetzung, um
USB-Speichermedien an ein solches Gerät anschließen zu können.
http://www.amazon.de/usb-otg-kabel/s?ie=UTF8&page=1&rh=i%3Aaps%2Ck%3AUSB%20OTG%20Kabel
Dieser Adapter funktioniert nur an speziellen USB-"OTG" Ports, welche
man in Tablets aber nur selten vorfindet. Allein schon deshalb, weil so
ein OTG-Port mindestens 5Watt an elektrischer Leistung liefern muss, und
der kleine Akku damit überfordert wäre.
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
Das externe Medium (sofern überhaupt ein solches anschließbar ist) fällt
damit aus der Android-API heraus. Je nach der vom Hersteller gewählten
Lösung und der vom Anwender genutzten APPs ist oft nur Lesezugriff oder
gar kein Zugriff möglich.
Ok, das klingt plausibel. Waere aber evtl. auch mal ein Grund, dass
sogar DAUs auf die Barrikaden gehen...
Solange am Gerät weder ein SD-Slot noch eine USB-Host-Buchse vorhanden
sind, fällt der Mangel nicht auf.
Und die Cloud ist ja soooooooo cool. :-/

Hergen
Arno Welzel
2012-12-16 09:29:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hergen Lehmann
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
USB-Host in einem Tablet ist extrem selten, wäre aber Voraussetzung, um
USB-Speichermedien an ein solches Gerät anschließen zu können.
http://www.amazon.de/usb-otg-kabel/s?ie=UTF8&page=1&rh=i%3Aaps%2Ck%3AUSB%20OTG%20Kabel
Dieser Adapter funktioniert nur an speziellen USB-"OTG" Ports, welche
man in Tablets aber nur selten vorfindet. Allein schon deshalb, weil so
ein OTG-Port mindestens 5Watt an elektrischer Leistung liefern muss, und
der kleine Akku damit überfordert wäre.
Wie gut, dass mein aktuelles Smartphone (Sony Xperia Sola mit Android
4.0.4) davon nichts weiß ;-) Da funktioniert so ein Adapter für die
Nutzung von USB-Sticks nämlich hervorragend. Auch eine Maus oder externe
Tastatur sind kein Problem (bei der Maus wird auf dem Display sogar ein
Mauszeiger eingeblendet).
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
Arno Welzel
2012-12-16 09:26:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hergen Lehmann
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
lange durchhalten wird? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der
häusliche PC zunehmend von Tablets verdrängt wird (welche nur in
seltenen Ausnahmefällen einen USB Host Port haben)?
Ich dachte, dass das insb. bei Geraeten mit Android 4.x und Win7/8
Standard ist?
Die Gehäusedesigner sind anderer Ansicht. Hauchdünn und rundlich muss es
sein, da passt keine hässliche USB-Buchse.
Aber sicher - halt in Form von Micro-USB. Mit Adapterkabel kann man
daran problemlos auch USB-Sticks, Maus, Tastatur etc. anschließen - es
muss nur USB-OTG-Unterstützung im System vorhanden sein.
Post by Hergen Lehmann
Und selbst wenn ausnahmsweise eine vorhanden ist, ist die Einbindung von
USB-Massenspeichern bei Android recht krank gelöst und nur mit einem
gerooteten Gerät vollständig nutzbar.
Ich stecke hier an einem Gerät mit Android 4 einen USB-Stick an und kann
den problemlos als Massenspeicher nutzen, ganz ohne root. Was genau
meinst Du denn mit "krank"?
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
Arno Welzel
2012-12-16 09:24:04 UTC
Permalink
Raw Message
[...]
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
USB ist eine Schnittstelle, kein Speichermedium ^_-
Schon klar, aber was bringt dir ein Medium bzw. ein Laufwerk, das man in
paar Jahren an aktuellen Rechner nicht mehr wirklich verwenden kann? (z.
B. ZIP100-Laufwerke gab's IIRC nur fuer PATA, Parallel-Port und SCSI -
schliess sowas mal an einem aktuellen Billig-Notebook an...)
ZIP-Laufwerke, die ZIP100-Medien lesen und schreiben können, gab es auch
für USB:

<http://www.amazon.de/Iomega-Powered-externes-250MB-ZIP-Laufwerk/dp/B00007KQ6Z>

Trotzdem würde ich ZIP-Medien nicht für langfristige Archivierung
verwenden, obwohl ich hier noch einige Medien habe, die heute noch nach
über 10 Jahren lesbar sind (vor einigen Monaten interesshalber mal
ausprobiert).
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
Henning Paul
2012-12-17 15:40:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Bastian Lutz
Post by Hergen Lehmann
USB ist eine Schnittstelle, kein Speichermedium ^_-
Schon klar, aber was bringt dir ein Medium bzw. ein Laufwerk, das man
in paar Jahren an aktuellen Rechner nicht mehr wirklich verwenden
kann? (z. B. ZIP100-Laufwerke gab's IIRC nur fuer PATA, Parallel-Port
und SCSI - schliess sowas mal an einem aktuellen Billig-Notebook
an...)
ZIP-Laufwerke, die ZIP100-Medien lesen und schreiben können, gab es
Liegt noch bei meinen Eltern auf dem Dachboden, in bondi-blue... :-)

Gruß
Henning

Peter Koerber
2012-12-15 18:08:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bastian Lutz
Ansatz. Festplatten aeltern im ausgeschalteten Zustand nicht so sehr,
aber der Einschaltmoment ist wg. der Mechanik immer kritisch. Da wuerden
sich SSDs oder USB-Sticks anbieten, sind aber pro GB recht teuer. Dafuer
sind meist nur die Schreibzyklen das Problem, die so einen Speicher nach
jahrelanger intensiver Nutzung defekt machen (zur Sicherheit nur
read-only mounten, wenn schreiben nicht erforderlich, die Dateisysteme
etc. koennen sonst viel im Hintergrund schreiben, von dem du gar nichts
weisst!), Lesezyklen sind i.d.R. extrem viele erlaubt.
Ich weiss nicht, weshalb Festplatten so schlecht sein sollten? Gerade
was schon seit wenigen Jahren bei den kleinen Festplatten angeboten
wird, hält über Jahre hinweg ohne ein einziges Problem. Ich wohne in den
Tropen und habe hier sechs Western Digital Passports mit je einem TB und
konnte mich noch nie über einen Ausfall beklagen. USB-Sticks - egal ob
beste und teuerste Qualität - haben hier eine Lebensdauer, welche
zwischen 4 und 5 Jahren liegt. Ob es an der hohen Luftfeuchtigkeit (80 -
100%) oder der dauernden Wärme liegt, weiss ich nicht. Für mich
jedenfalls nicht zu empfehlen. DVDs liegen bei mir sowieso nicht im
Langzeitbereich.
Peter
Lutz Guettler
2012-12-15 14:36:20 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Jochen!
Hallo möchte gerne Daten, Video DVDs brennen, so dass sie möglichst
halten. Hat die haltbarkeit etwas mit der Genauigkeit des Brenners zu
tun? Meine Erfahrung ist, dass ich CD und DVDs, die ich vor Jahren
gebrannt habe, plötzlich defekt sind, obwohl sie äußerlich keinen
Schaden genommen haben.
Wenn ein hochgenauer Brenner von Vorteil ist, was kann man empfehlen?
Jochen fragt
Hurra, ein Thread in dieser verwaisten Newsgroup. ;-)

Zuverlässiger gebrannt wird imo generell bei niedrigerem Tempo.
Ich nehme die Hälfte des möglichen:
DVD 8x oder 12x und CD 24x oder so.

Angeblich halten DVD-RAM länger, da sie nur aus anorganischem Material
bestehen und sektoriert sind. Dieses Muster kann man sogar sehen.
Ein ziemlicher Nachteil ist, dass die Dinger scheißlangsam sind.

Gute Brenner scheint es nicht mehr zu geben.
Die Dinger sind viiel zu billig!

Ob Plextoren noch Qualität bieten, kann ich nicht sagen.
Sie sind immerhin teurer. ;-)
Plextor baut nicht mehr selber. Afair nehmen die Pioneer oder Liteon-
Laufwerke!?

Ich speichere wegen der anfallenden Masse inzwischen auf Blu Ray.
Ob die was taugen ... keine Ahnung. :-(

Ich würde die Daten nie nur auf Datenträgern lagern, wo sie komplett
innerhalb einer (gedachten) Sekunde zerstört sein können.
Ich habe sie aber zusätzlich auf HDs gespeichert wegen des schnellen
Zugriffs und der Reddunddanz.

Gruß, Lutz
Joseph Terner
2012-12-16 07:39:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lutz Guettler
Hurra, ein Thread in dieser verwaisten Newsgroup. ;-)
Der Letzte macht das Licht aus. ;-)
Post by Lutz Guettler
Zuverlässiger gebrannt wird imo generell bei niedrigerem Tempo.
DVD 8x oder 12x und CD 24x oder so.
Das hängt vom Rohling und von der Brennstrategie ab. Moderne Medien und
moderne Laufwerke sind auf hohe Geschwindigkeiten optimiert.
Post by Lutz Guettler
Angeblich halten DVD-RAM länger, da sie nur aus anorganischem Material
bestehen und sektoriert sind. Dieses Muster kann man sogar sehen.
Das angeblich kann ich bestätigen, es sind in meinem Fall jetzt
nachgewiesene 10 Jahre ohne meßbare Degradation Auch wenn die Medien
wegen technischer Obsoleszenz längst aussortiert sind, schaue ich
natürlich regelmäßig nach, rein aus Interesse.
Post by Lutz Guettler
Ein ziemlicher Nachteil ist, dass die Dinger scheißlangsam sind.
Das ist nicht der einzige Nachteil, die Medien sind beinahe so teuer wie
SSDs und benötigen zwingend Laufwerke, die speziell DVD-RAM lesen können.
Die sind zwar im Moment noch gut erhältlich und verbreitet, aber das muß
ja nicht immer so bleiben.
Post by Lutz Guettler
Ich speichere wegen der anfallenden Masse inzwischen auf Blu Ray.
Ob die was taugen ... keine Ahnung. :-(
Drei bis fünf Jahre werden die auch machen. In dieser Gruppe war die
Bluray ja nie ein großes Thema...

Joseph
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